Christoph Trummer (aus Frutigen, heute Bolligen, 1978) veröffentlicht seit 2002 Jahren unter seinem Familiennamen Alben als Singer/Songwriter. Bis 2007 waren sie Englisch gesungen. Mit dem Album «Night Light» hat war er 2004 DRS3-SwissTop-Finalist (das heutige «Best Talent») und wurde ans Eurosonic Festival in Groningen geladen. Für sein zweites langes Album „anyways“ (2005) wurde er in der Zeitung „Der Bund“ zum „Songwriterkönig von Bern“ erklärt. Nach zwei Jahren in Amerika und auf internationalen Tourneen kehrte er 2007 zurück in die Schweiz mit dem ersten berndeutschen Album „Im Schatte vo däm Bärg“. Seither sind vier weitere Alben, einige EPs und ein Live-Album erschienen. Der Song «Chunnt scho guet» (2009) war einen Sommer lang «Postkartensong für Bern» beim damaligen Radio BE1. 2011 wurde er ausgezeichnet mit dem Preis der SUISA-Stiftung für „sein ausserordentliches Werk als Singer/Songwriter“. Das als CD-Buch erschienene Werk «Heldelieder» wurde von Stephan Eicher «tief berührend» genannt. Die Geschichten, die dort in Songs, dialogischen Texten, Bildern und einem informativen Anhang ausgebreitet wurden, nannte Eicher einen «mutigen Versuch neue Transportmittel für musikalische Ideen zu erfinden.»

Und Pedro Lenz schrieb: „Es ist nicht übertrieben zu behaupten, Trummer gehöre zu den ganz wenigen Schweizer Künstlern, die Songs auf einem derart hohen Niveau nicht bloss schreiben und komponieren, sondern auch vortragen können.“

Zuletzt erschienen ist die CD/LP «Loryplatz»(2015), über die wieder der «Bund» schrieb, Trummer habe sich «noch nie als Texter und Songschreiber so überzeugend gezeigt hat wie in diesen neuen Liedern.»

Seit 2007 veranstaltet er im Café Kairo in Bern ein Open Mic (The Bridge). Als Theatermusiker und -schauspieler hat er in diversen Produktionen mitgewirkt, etwa bei Schauplatz International, Frads oder als «Herr Lehmann» im gleichnamigen Musik-Theater von mammagena theaterproduktion.

Für die Lokalzeitung «Frutigländer» schreibt Trummer eine Kolumne zur Überbrückung des Stadt-Land-Grabens.

Aktuell arbeitet er als Präsident und Leiter der politischen Projekte für den Verband Musikschaffende Schweiz (40%). Nach der ursprünglichen Ausbildung zum Primarlehrer hat er neben seinen musikalischen Aktivitäten als Lehrer, Gitarrenlehrer und im Kulturbüro Bern gearbeitet.